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Fluten 3.0 am Terminal 1 des Hamburger Airport

Fluten 3.0 am Terminal 1 des Hamburger Airport
by: vPIP
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Reclaim The Streets, „critical mass“ radeln, eine Demo direkt zum Flughafen, Aktionen am Terminal 1 des Hamburger Airport: das war Fluten 3.0 am 22.08.2008. Mit Rollkoffern und Rollator, MarsTV und Polonaise skandalisierten im Terminal über 100 AktivistInnen etwa vier Stunden lang die Abschiebungen vom Hamburger Flughafen und forderten globale Bewegungsfreiheit für alle.

Ein Artikel findet sich bei Indymedia, weitere Infos unter fluten3punkt0.eu

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taz: Ich glotz G-8-TV

Ein anderes Fernsehen ist möglich: Ab Ende Mai bietet die Videoplattform G-8-TV alternative Nachrichten rund ums Gipfeltreffen in Heiligendamm

VON PETER NOWAK

Sie gehören zu den G-8-Gipfeltreffen schon fast genauso dazu wie die Aufnahmen von den acht wehenden Fahnen über dem Tagungsort: die Bilder von den massiven Protesten gegen das Politikerstelldichein. Doch die Inhalte der GipfelgegnerInnen kommen in den Medien meist nur am Rande vor. Das will ein Netzwerk unabhängiger Video- und FilmemacherInnen nun ändern. Im Rahmen der Gipfelproteste sollen über die Internetplattform g8-tv.org täglich mehrere unabhängig erstellte Berichte in verschiedenen Sprachen um die Welt geschickt werden. “Uns geht es nicht um die sensationelle Darstellung von Ausschreitungen, sondern wir die wollen die Möglichkeit nutzen, inhaltlicher Kritik an der Politik der G-8-Staaten eine größere Öffentlichkeit zu verschaffen”, heißt es in dem Selbstverständnis des Netzwerkes. Ab Ende Mai sollen die ersten tagesaktuellen Videoclips zum Download bereitstehen. Gefüttert wird G-8-TV mit Beiträgen von der Internetplattform Indymedia, MedienaktivistInnen werden aber auch vor Ort selber Videos erstellen. Dazu sollen mehrere mobile Schnittplätze eingerichtet werden. Getextet und interviewt wird in der jeweiligen Muttersprache, Untertitel auf Englisch, Französisch, Spanisch und Russisch sollen für globale Verständigung sorgen. In der Hochphase der Gipfelproteste vom 2. bis 8. Juni ist außerdem täglich ab 21 Uhr eine auf Deutsch und Englisch moderierte Live-Sendung von einer halben Stunde geplant. Dort sollen die Ereignisse des Tages kommentiert werden und Studiogäste aus den unterschiedlichen Bereichen der Protestbewegung zu Wort kommen. Neben den Informationen über die Proteste sollen dabei die Suche nach Alternativen zur G-8-Politik sowie die Strategien und Ziele der globalisierungskritischen Gruppen im Mittelpunkt der Sendungen stehen. Für die Umsetzung der ehrgeizigen Ziele ist natürlich eine internationale Kooperation nötig. Deshalb arbeiten in dem temporären Netzwerk MedienaktivistInnen aus Nordamerika und Europa zusammen. Aus Deutschland sind u. a. die Medienprojekte ak kraak, KanalB.org und trojan tv beteiligt. Nun werden weltweit noch Gruppen und Initiativen gesucht, die Aufführungen an öffentlichen Orten und in Kinos organisieren. In Rostock hat sich schon der lokale Offene Kanal bereit erklärt, die G-8-TV-Nachrichten zu übernehmen. InteressentInnen können sich unter videoactivism@nadir.org an die Initiative wenden. Neben der konkreten inhaltlichen Arbeit beschäftigen die MedienarbeiterInnen momentan aber auch die möglichen staatlichen Repressioenn. Das hat seinen Grund. Schließlich sind in der Vergangenheit bei den großen Gipfeln immer wieder MedienaktivistInnen von der Polizei angegriffen und festgenommen worden, am massivsten zuletzt beim G-8-Gipfel im Jahr 2001 in Genua. Doch auch im Vorfeld des diesjährigen G-8-Treffens ist es bereits zu Polizeiaktionen gegen MedienaktivistInnen gekommen. So wurde schon im letzten Herbst dem Osnabrücker Studenten Timo Luthmann bei einer Razzia Computer und Unterlagen beschlagnahmt. Als Mitglied des Filmkollektivs Kinoki Now! hatte er eine Dokumentation über Proteste von Flüchtlings- und Antirassismusgruppen gegen ihre Unterbringung gedreht. In dem Film wurde auch eine Aktion gezeigt, bei Flugblätter über die Verhältnisse im Lager Bramsche bei Osnabrück verteilt wurden. Weil sich eine Mitarbeiterin des Ausländeramtes durch den Flugblatt-Text beleidigt gefühlt hatte, sollten durch die Razzia die unbekannten Flugblattverteiler ermittelt werden. taz vom 19.5.2007, S. 19, 121 Z. (TAZ-Bericht),

PETER NOWAK

Artikel bei der TAZ




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