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	<pubDate>Sun, 14 Sep 2008 00:02:48 +0000</pubDate>
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		<title>Fluten 3.0 am Terminal 1 des Hamburger Airport</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 21:02:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Flucht &amp; Migration]]></category>

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Flash &#124; Ogg &#124; QuickTime

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Reclaim The Streets, „critical mass“ radeln, eine Demo direkt zum Flughafen, Aktionen am Terminal 1 des Hamburger Airport: das war Fluten 3.0 am 22.08.2008. Mit Rollkoffern und Rollator, MarsTV und Polonaise skandalisierten im Terminal &#252;ber 100 AktivistInnen etwa vier [...]]]></description>
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<p>Reclaim The Streets, „critical mass“ radeln, eine Demo direkt zum Flughafen, Aktionen am Terminal 1 des Hamburger Airport: das war Fluten 3.0 am 22.08.2008. Mit Rollkoffern und Rollator, MarsTV und Polonaise skandalisierten im Terminal &#252;ber 100 AktivistInnen etwa vier Stunden lang die Abschiebungen vom Hamburger Flughafen und forderten globale Bewegungsfreiheit f&#252;r alle.</p>
<p>Ein <a href="http://de.indymedia.org/2008/08/225124.shtml" target="_blank">Artikel</a> findet sich bei Indymedia, weitere Infos unter <a href="http://fluten3punkt0.eu" target="_blank">fluten3punkt0.eu</a></p>
<p><a href="http://kinoki-now.de/wp-content/uploads/2008/09/fluten3_0_terminal1_20080822.mp4">Download einer besser aufl&#246;senden mp4-Version (Press ALT+Click) </a></p>
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		<title>taz: Ich glotz G-8-TV</title>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2007 18:59:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Globalisierungskritik]]></category>

		<category><![CDATA[Video]]></category>

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Ein anderes Fernsehen ist m&#246;glich: Ab Ende Mai bietet die Videoplattform G-8-TV alternative Nachrichten rund ums Gipfeltreffen in Heiligendamm
VON PETER NOWAK
Sie geh&#246;ren zu den G-8-Gipfeltreffen schon fast genauso dazu wie die Aufnahmen von den acht wehenden Fahnen &#252;ber dem Tagungsort: die Bilder von den massiven Protesten gegen das Politikerstelldichein. Doch die Inhalte der GipfelgegnerInnen kommen [...]]]></description>
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<p><strong>Ein anderes Fernsehen ist m&#246;glich: Ab Ende Mai bietet die Videoplattform G-8-TV alternative Nachrichten rund ums Gipfeltreffen in Heiligendamm</strong></p>
<p>VON PETER NOWAK</p>
<p>Sie geh&#246;ren zu den G-8-Gipfeltreffen schon fast genauso dazu wie die Aufnahmen von den acht wehenden Fahnen &#252;ber dem Tagungsort: die Bilder von den massiven Protesten gegen das Politikerstelldichein. Doch die Inhalte der GipfelgegnerInnen kommen in den Medien meist nur am Rande vor. Das will ein Netzwerk unabh&#228;ngiger Video- und FilmemacherInnen nun &#228;ndern. Im Rahmen der Gipfelproteste sollen &#252;ber die Internetplattform g8-tv.org t&#228;glich mehrere unabh&#228;ngig erstellte Berichte in verschiedenen Sprachen um die Welt geschickt werden. “Uns geht es nicht um die sensationelle Darstellung von Ausschreitungen, sondern wir die wollen die M&#246;glichkeit nutzen, inhaltlicher Kritik an der Politik der G-8-Staaten eine gr&#246;&#223;ere &#214;ffentlichkeit zu verschaffen”, hei&#223;t es in dem Selbstverst&#228;ndnis des Netzwerkes.  Ab Ende Mai sollen die ersten tagesaktuellen Videoclips zum Download bereitstehen. Gef&#252;ttert wird G-8-TV mit Beitr&#228;gen von der Internetplattform Indymedia, MedienaktivistInnen werden aber auch vor Ort selber Videos erstellen. Dazu sollen mehrere mobile Schnittpl&#228;tze eingerichtet werden. Getextet und interviewt wird in der jeweiligen Muttersprache, Untertitel auf Englisch, Franz&#246;sisch, Spanisch und Russisch sollen f&#252;r globale Verst&#228;ndigung sorgen.  In der Hochphase der Gipfelproteste vom 2. bis 8. Juni ist au&#223;erdem t&#228;glich ab 21 Uhr eine auf Deutsch und Englisch moderierte Live-Sendung von einer halben Stunde geplant. Dort sollen die Ereignisse des Tages kommentiert werden und Studiog&#228;ste aus den unterschiedlichen Bereichen der Protestbewegung zu Wort kommen.  Neben den Informationen &#252;ber die Proteste sollen dabei die Suche nach Alternativen zur G-8-Politik sowie die Strategien und Ziele der globalisierungskritischen Gruppen im Mittelpunkt der Sendungen stehen. F&#252;r die Umsetzung der ehrgeizigen Ziele ist nat&#252;rlich eine internationale Kooperation n&#246;tig. Deshalb arbeiten in dem tempor&#228;ren Netzwerk MedienaktivistInnen aus Nordamerika und Europa zusammen. Aus Deutschland sind u. a. die Medienprojekte ak kraak, KanalB.org und trojan tv beteiligt. Nun werden weltweit noch Gruppen und Initiativen gesucht, die Auff&#252;hrungen an &#246;ffentlichen Orten und in Kinos organisieren. In Rostock hat sich schon der lokale Offene Kanal bereit erkl&#228;rt, die G-8-TV-Nachrichten zu &#252;bernehmen. InteressentInnen k&#246;nnen sich unter videoactivism@nadir.org an die Initiative wenden.  Neben der konkreten inhaltlichen Arbeit besch&#228;ftigen die MedienarbeiterInnen momentan aber auch die m&#246;glichen staatlichen Repressioenn. Das hat seinen Grund. Schlie&#223;lich sind in der Vergangenheit bei den gro&#223;en Gipfeln immer wieder MedienaktivistInnen von der Polizei angegriffen und festgenommen worden, am massivsten zuletzt beim G-8-Gipfel im Jahr 2001 in Genua.  Doch auch im Vorfeld des diesj&#228;hrigen G-8-Treffens ist es bereits zu Polizeiaktionen gegen MedienaktivistInnen gekommen. So wurde schon im letzten Herbst dem Osnabr&#252;cker Studenten Timo Luthmann bei einer Razzia Computer und Unterlagen beschlagnahmt. Als Mitglied des Filmkollektivs Kinoki Now! hatte er eine Dokumentation &#252;ber Proteste von Fl&#252;chtlings- und Antirassismusgruppen gegen ihre Unterbringung gedreht. In dem Film wurde auch eine Aktion gezeigt, bei Flugbl&#228;tter &#252;ber die Verh&#228;ltnisse im Lager Bramsche bei Osnabr&#252;ck verteilt wurden. Weil sich eine Mitarbeiterin des Ausl&#228;nderamtes durch den Flugblatt-Text beleidigt gef&#252;hlt hatte, sollten durch die Razzia die unbekannten Flugblattverteiler ermittelt werden.  taz vom 19.5.2007, S. 19, 121 Z. (TAZ-Bericht),</p>
<p>PETER NOWAK</p>
<p><a href="http://www.taz.de/dx/2007/05/19/a0237.1/text.ges,1" target="_blank">Artikel bei der TAZ</a></p>
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		<title>Unwort des Jahres 2006: Freiwillige Ausreise</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Feb 2007 17:05:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

		<category><![CDATA[Flucht &amp; Migration]]></category>

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&#160;
10 Monate nach unserer Filmpremiere wurde am 19.01.2007 von einer Jury aus Sprachwissenschaftlern der Begriff freiwillige Ausreise zum Unwort des Jahres 2006 gew&#228;hlt. Es freut uns, dass durch diese sprachkritische Aktion das &#246;ffentliche Bewusstsein f&#252;r diesen staatlichen verwendeten Euphemismus gest&#228;rkt wird. Unserer Meinung ist es generell wichtig diese Begriffe zu demaskieren und die individuellen und [...]]]></description>
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<p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><font size="2">10 Monate nach unserer Filmpremiere wurde am 19.01.2007 von einer Jury aus Sprachwissenschaftlern der Begriff freiwillige Ausreise zum Unwort des Jahres 2006 gew&#228;hlt. Es freut uns, dass durch diese sprachkritische Aktion das &#246;ffentliche Bewusstsein f&#252;r diesen staatlichen verwendeten Euphemismus gest&#228;rkt wird. Unserer Meinung ist es generell wichtig diese Begriffe zu demaskieren und die individuellen und strukturellen Gewaltverh&#228;ltnisse zu benennen. Freiwillige Ausreise bedeutet im Klartext Zwangskasernierung, Bevormundung durch Kochverbot, Kantinenessen und Sachleistungen, schlechte Gesundheitsversorgung, Arbeitsverbot und Bespitzelung , Perspektivlosigkeit, individuelle Gewalt&#252;bergriffe und Willk&#252;r. </font></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freiwillige_Ausreise" target="_blank">Freiwillige Ausreise</a> bei wikipedia</p>
<p><a href="http://www.unwortdesjahres.org/" target="_blank">Unwort des Jahres</a> Informationen zu einer sprachkritischen Aktion</p>
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		<title>Hintergrund: Lagerpolitik, Widerstand und das Filmkollektiv kinoki now!</title>
		<link>http://www.kinoki-now.de/?p=9</link>
		<comments>http://www.kinoki-now.de/?p=9#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Oct 2006 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Flucht &amp; Migration]]></category>

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Die Lagerpolitik in Niedersachen
In Niedersachsen hat es in den letzten 3 Jahren einen Paradigmenwechsel im Umgang mit Asylbewerberinnen und -bewerbern gegeben. W&#228;hrend fr&#252;her die Fl&#252;chtlinge in sogenannten Zentralen Aufnahmestellen (ZASt) in Braunschweig und Oldenburg lediglich 3 Monate verweilten, um dann im Normalfall dezentral in den Gemeinden untergebracht zu werden, ist dies heute die Ausnahme, da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="hVlog" >

</div>
<p style="margin-bottom: 0cm"><font size="3">Die Lagerpolitik in Niedersachen</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><font size="3">In Niedersachsen hat es in den letzten 3 Jahren einen Paradigmenwechsel im Umgang mit Asylbewerberinnen und -bewerbern gegeben. W&#228;hrend fr&#252;her die Fl&#252;chtlinge in sogenannten Zentralen Aufnahmestellen (ZASt) in Braunschweig und Oldenburg lediglich 3 Monate verweilten, um dann im Normalfall dezentral in den Gemeinden untergebracht zu werden, ist dies heute die Ausnahme, da so das Innenministerium „die denzentrale Unterbringung aufenthaltsverfestigend wirkt“. Die ZASten wurden umbenannt in Zentrale Ausl&#228;nder- und Aufnahmebeh&#246;rden (ZAAB) und einhergehend &#228;nderte sich die Konzeption, das die Lagereinrichtungen zur dauerhaften Unterbringung bestimmt wurden. Das Fl&#252;chtlingslager Bramsche-Hesepe, was seit dem Jahr 2000 besteht, erhielt in dieser neuen Konzeption einen besonderen Status. Es wurde zur Au&#223;enstelle der ZAAB Oldenburg mit dem Schwerpunkt der sogenannten Freiwillige Ausreise<span style="background: #ffff00 none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial"></span> f&#252;r Fl&#252;chtlinge, die eine -im Amtsdeutsch bezeichnete- negative Prognose hinsichtlich ihrer Aussichten auf Erfolg im Asylverfahren bekommen haben. Konzeptioneller Vorl&#228;ufer f&#252;r Bramsche-Hesepe war das sogenannte <span style="background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial">„Projekt X“,</span> welches „Identit&#228;tsverschleierern“ durch Sonderbehandlung wie u.a. Taschengeldentzug, gezielte Zusammenlegung und Verh&#246;re zur Herausgabe ihrer Papiere gezwungen werden sollten, um sie abschieben zu k&#246;nnen.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><font size="3">In Bramsche-Hespe leben derzeit ca. 550 Fl&#252;chtlinge, wovon mindestens 150 Kinder sind. Von der Landesregierung wird dieses Modellprojekt als Erfolg gewertet und seine bundesweite Bedeutung zeigt sich dadurch, dass Landesbedienstete aus anderen Bundesl&#228;ndern zu Schulungen kommen nach Bramsche kommen und z.B. am 01.04.2006 in Neum&#252;nster/Schleswig Holstein ein Lager nach der Konzeption von Bramsche-Hesepe eingerichet wurde. Die humanit&#228;re Rhetorik, dass in einer solchen Einrichtung geradezu Entwicklungshilfe betrieben werde, indem dort Fl&#252;chtlinge durch Qualifizierungsma&#223;nahmen weitergebildet werden, sie dort optimal betreut und sie &#252;ber die Chancen eines Neustarts in ihrer Heimat informiert werden, t&#228;uscht &#252;ber die wesentlichen Fakten hinweg. Zwangskasernierung, Bevormundung durch Kochverbot, Kantinenessen und Sachleistungen, schlechte Gesundheitsversorgung, Arbeitsverbot und Bespitzelung sind das Gesicht des Lageralltags, dessen Perspektivlosigkeit lediglich einem Zweck dient: die Fl&#252;chtlinge in die sogenannte Freiwillige Ausreise zu dr&#228;ngen.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><font size="3">Diese Lagereinrichtungen dienen allein dem Zweck die Fl&#252;chtlinge von der bundesdeutschen Mehrheitsgesellschaft zu isolieren und ihnen so einfacher ihre elementaren Menschenrechte vorzuenthalten. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><font size="3">Der Widerstand gegen Lagerpolitik</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><font size="3">Erster Widerstand gegen&#252;ber der Lagerpolitik lassen sich neben dem individuellen Abtauchen in die Illegalit&#228;t – im Projekt X waren es oft mehr als 50 % der Betroffenen – die Hungerstreiks anf&#252;hren, die 1999 in Braunschweig gegen das Projekt X gemacht wurden. Das  Projekt X wurde eingestellt, doch die daraus gemachten Erfahrungen flossen in die Neukonzeptionierung der Lager in Braunschweig, Oldenburg und speziell Bramsche-Hesepe ein. Da Bramsche-Hesepe als erste Einrichtung zur „dauerhaften“ Unterbringung konzeptioniert war, konzentrierten sich dort auch die Proteste gegen eine derartige Behandlung von Menschen. Fl&#252;chtlinge organisierten Torblockaden, Proteste in der Lagereinrichtung, w&#228;hrend des Besuchs einer Delegation von Mitarbeitern aus verschiedenen Innenministerien oder &#228;u&#223;erten ihren individuellen Protest z.B. durch Hungerstreiks. Gleichzeitig gab es von der Seite von Fl&#252;chtlingsunterst&#252;tzungsgruppen drei bundesweite Demonstrationen und zwei Aktionscamps in Bramsche-Hesepe. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><font size="3">Derzeit scheint sich der Protest gegen die Lagerpolitik in Niedersachsen auszuweiten. Es kam in Oldenburg auf dem Gel&#228;nde der ZAAB eine Demonstration mit ca. 200 Hundert Fl&#252;chtlingen und befinden sich dort ca. 200 Fl&#252;chtlinge im <a href="http://www.nolager.de/blog/taxonomy/term/100" title="Pressespiegel zu den Streiks in Blankenburg und Bramsche" target="_blank">Kantinenstreik</a><span style="background: #ffff00 none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial"></span>, d.h. Sie boykottieren das Kantinenessen mit dem Hinweis auf die mangelnde Qualit&#228;t und die Bevormundung.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><font size="3">Das Filmkollektiv „kinoki now!“</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><font size="3">Das studentische Filmkollektiv kinoki now! hat seit Anfang 2004 intensiv zum Thema Bramsche-Hesepe recherchiert. Dabei war uns ein solidarisch-kritischer Blick und die N&#228;he zu den Fl&#252;chtlingen wichtig, da diese direkt von den beh&#246;rdlichen Ma&#223;nahmen betroffen sind und nicht &#252;ber professionelle Kommunikationsm&#246;glichkeiten verf&#252;gen. Laut der <a href="http://www.nachrichtenaufklaerung.de/" target="_blank">&#8220;Initiative Nachrichtenaufkl&#228;rung&#8221;</a><span style="background: #ffff00 none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial"></span> waren 2004 gleich zwei unter den TOP 10 der in den Medien unterrepr&#228;sentierenten Themen, die sich mit der Lebenssituation von Asylbewerbern besch&#228;ftigten.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><font size="3">Wir haben neben Hintergrundrecherchen, selbstorganisierten Protest von Fl&#252;chtlingen, aber auch Aktionen von Fl&#252;chtlingsunterst&#252;tzungsgruppen, wie z.B. des No-Lager-Netzwerkes begleitet. Im Rahmen der Recherche wurde uns ein Hausverbot f&#252;r die Lagereinrichtung erteilt, da wir auf Einladung von Fl&#252;chtlingen einem Protest im Lager beiwohnten.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><font size="3">Im Fr&#252;hjahr 2006 wurde das Filmprojekt [Der Lagerkomplex] beendet und hatte seine Premiere auf der <a href="http://www.globale-filmfestival.org/" target="_blank">&#8220;globale 06&#8243;</a><span style="background: #ffff00 none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial"></span> in Berlin. Anschlie&#223;end wurde der Protest gegen die Lagerpolitik jedoch weiter begleitet. So z.B. eine Demonstration in Hannover und die &#220;bergabe eines Protestbriefes an nieders&#228;chsische Landtagsabgeordnete, den Fl&#252;chtlinge verfasst und 180 Betroffene aus Bramsche unterschrieben hatten. </font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><font size="3">Der Film [Der Lagerkomplex] l&#228;uft im Rahmen des <a href="http://www.filmfest-os.de/" target="_blank">Unabh&#228;ngigen Filmfest Osnabr&#252;ck</a> <span style="background: #ffff00 none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial"></span>am Freitag der 13. Oktober in der Lagerhalle um 15.00 Uhr und u.a. auf der Nachspieler der Globale 06 am 18.10.2006 um 18.00 Uhr im Cine K in Oldenburg</font></p>
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		</item>
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		<title>Leserbrief &#8220;Zweierlei Ma&#223;&#8221; bezugnehmend auf den Artikel der NOZ vom 11.10.2006</title>
		<link>http://www.kinoki-now.de/?p=5</link>
		<comments>http://www.kinoki-now.de/?p=5#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2006 09:21:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Flucht &amp; Migration]]></category>

		<category><![CDATA[Repression]]></category>

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 Der folgende Leserbrief wurde von der NOZ nicht abgedruckt, da er nach Meinung des stellvertretenden Chefredakteurs keine inhaltliche Erg&#228;nzung darstellt!
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
als erstes m&#246;chte ich klarstellen, das ich weder diese omin&#246;se Flugblattverteilaktion gefilmt habe noch irgendwie in Planung dieser Aktion und dem Schreiben des Flugblatt verwickelt war. Zumal war ich zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="hVlog" >

</div>
<p> Der folgende Leserbrief wurde von der NOZ nicht abgedruckt, da er nach Meinung des stellvertretenden Chefredakteurs keine inhaltliche Erg&#228;nzung darstellt!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">als erstes m&#246;chte ich klarstellen, das ich weder diese omin&#246;se Flugblattverteilaktion gefilmt habe noch irgendwie in Planung dieser Aktion und dem Schreiben des Flugblatt verwickelt war. Zumal war ich zum Tatzeitpunkt an einem Anderen Ort, wof&#252;r ich auch Zeugen habe.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Im folgenden m&#246;chte ich auf gewisse Ungereimtheiten hinweisen. In dem Hausdurchsuchungsbefehl wird mir einerseits vorgeworfen, ich h&#228;tte mit anderen Leuten Flugbl&#228;tter verteilt und anderseits diese Aktion gefilmt, weswegen bei mir nach belastendem Video bzw. Fotomaterial gesucht werden soll. Dann erfahre ich 6 Tage sp&#228;ter aus der Zeitung, dass der Staatsanwalt hofft anhand meiner Daten den Flugblattschreiber ermitteln zu k&#246;nnen. Kann es sein, dass sich das belastende Foto- bzw. Videomaterial nicht eingefunden hat und mir nun das Flugblattschreiben untergeschoben werden soll, damit diese polizeiliche Ma&#223;nahme in der &#214;ffentlichkeit legetimiert werden kann? Man halte sich vor Augen, dass der Sprecher der Staatsanwaltschaft die Ma&#223;nahmen f&#252;r verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig erkl&#228;rt, weil &#8220;Politisches ins Private gezogen&#8221; worden und das Privatleben jedoch &#8220;besonders schutzw&#252;rdig&#8221; sei, so Retemeyer. <font color="#ff0000"> </font>Doch trotz wackeliger Faktenlage – das Amtgericht lehnte die Durchsuchung mit dem Hinweis auf Meinungs&#228;u&#223;erung ab -  ist es kein Problem f&#252;r die Staatsanwaltschaft mit Zustimmung des Landgerichtes einen viel heftigeren Eingriff in mein Privatleben in Form einer Hausdurchsuchung und der Beschlagnahmung von existenziell wichtigen Gegenst&#228;nden wie einem Computer mit wichtigen Daten zu rechtfertigen. Mal davon abgesehen, dass die Menschen im Fl&#252;chtlingslager Bramsche-Hesepe fast &#252;ber gar keine Privatsph&#228;re verf&#252;gen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Da sich f&#252;r mich nun die Frage nach der Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit gekl&#228;rt hat, bleibt nur noch die Frage &#252;brig, was den Funktion dieser Hausdurchsuchung sei und warum diese veranstaltet wurde ? Das Landgericht hat dem Durchsuchungsbefehl schon am 28.08. stattgegeben. Warum wurde dann gerade eine Woche bevor unser Film [Der Lagerkomplex] gezeigt wird und gerade die Proteste der Fl&#252;chtlinge sich auf das Lager in Oldenburg ausweiten die Hausdurchsuchung durchgef&#252;hrt?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Sollen etwa Menschen die journalistische Arbeit zum Thema Lagerpolitik leisten &#246;ffentlich diskreditiert und in die kriminelle Ecke gestellt werden? Dabei gilt jedoch diese Repressionsma&#223;nahme jedoch nicht nur dem Journalisten, sondern auch der Bewegung gegen die Lagerpolitik, die die Landesregierung durch ihre Proteste immer weiter unter &#246;ffentlichen Druck setzt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Den zivilisatorischen Stand einer Gesellschaft kann man daran messen, wie sie mit der Pressefreiheit und ihren Minderheiten umgeht. Was bedeutet das dann, wenn fast alle Fl&#252;chtlinge in Niedersachen in 3 zentralen Lagern kaserniert und in einem rechtsarmen Zustand gehalten werden und dann Menschen, die dar&#252;ber berichten unter fadenscheinigen Begr&#252;ndungen (Beleidigung!) mit Billigung der Justiz mit Repression &#252;berzogen werden?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Was das eigentliche Politikum, n&#228;mlich die Lagerpolitik, bedeutet, zeigt der Inhalt unseres Filmes [Der Lagerkomplex], welcher heute um 15.00 Uhr im Rahmen des Unabh&#228;ngigen Filmsfest Osnabr&#252;ck in der Lagerhalle zu sehen ist.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Timo Luthmann</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Medienstudent Universit&#228;t Osnabr&#252;ck und</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Mitglied des Filmkollektivs Kinoki Now!</p>
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		<title>Artikel der NOZ vom 11.10.06 &#8220;Durchsuchung bei Filmemacher&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Oct 2006 09:08:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Flucht &amp; Migration]]></category>

		<category><![CDATA[Repression]]></category>

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Von Beate Dammermann
Osnabr&#252;ck.
Ein Filmemacher, der in einen &#8220;Skandal&#8221; verwickelt ist - eine bessere Werbung kann man sich kaum vorstellen. Das wird die Staatsanwaltschaft sicher nicht beabsichtigt haben, als sie jetzt die Wohnung eines Osnabr&#252;cker Medienstudenten durchsuchen lie&#223;. Hintergrund sind Vorf&#228;lle und Proteste rund um das Aufnahmelager f&#252;r Fl&#252;chtlinge in Bramsche-Hesepe.
&#8220;Pl&#246;tzlich standen zwei Polizeibeamte in meiner [...]]]></description>
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<p style="margin-bottom: 0cm">Von Beate Dammermann<br />
Osnabr&#252;ck.<br />
Ein Filmemacher, der in einen &#8220;Skandal&#8221; verwickelt ist - eine bessere Werbung kann man sich kaum vorstellen. Das wird die Staatsanwaltschaft sicher nicht beabsichtigt haben, als sie jetzt die Wohnung eines Osnabr&#252;cker Medienstudenten durchsuchen lie&#223;. Hintergrund sind Vorf&#228;lle und Proteste rund um das Aufnahmelager f&#252;r Fl&#252;chtlinge in Bramsche-Hesepe.</p>
<p>&#8220;Pl&#246;tzlich standen zwei Polizeibeamte in meiner Wohnung, zeigten einen Durchsuchungsbeschluss und haben die ganze Wohnung durchw&#252;hlt&#8221;, berichtet der 29-j&#228;hrige Timo Luthmann. Seitdem sei sein ganzes Leben &#8220;auf den Kopf gestellt&#8221;. Selbst seine Tageb&#252;cher h&#228;tten die Beamten gesichtet, den Computer, seine Kamera und viele CDs mitgenommen. &#8220;Dabei wird gegen mich nur wegen des Verdachts der Beleidigung ermittelt&#8221;, sagt er und vermutet eine &#8220;gezielte Einsch&#252;chterung&#8221;.</p>
<p>Hintergrund der Ermittlungen sind Proteste gegen die Zentrale Ausl&#228;nder-Aufnahmebeh&#246;rde (ZAAB) in Hesepe durch Bewohner des Lagers und politische Gruppen. Aktivisten des No-Lager-Netzwerkes waren an den Pfingsttagen vor den Privatwohnungen von Mitarbeitern der ZAAB aufgetaucht und hatten dort Flugbl&#228;tter verteilt. Darauf war die Arbeit der Mitarbeiter im Aufnahmelager angeprangert worden - &#8220;diffamierend und ehrverletzend&#8221;, wie die Staatsanwaltschaft findet. Der Vorgesetzte der Mitarbeiter hatte Strafanzeige wegen Beleidigung gestellt. &#8220;Ich war an dem Tag nicht dort&#8221;, behauptet der Medienstudent.</p>
<p>Im Zuge der Ermittlungen gegen den Verfasser der Flugbl&#228;tter hatte die Staatsanwaltschaft zun&#228;chst beim Amtsgericht Osnabr&#252;ck einen Durchsuchungsbeschluss f&#252;r die Wohnung von Timo Luthmann beantragt. Das lehnte unter Hinweis auf das Recht auf freie Meinungs&#228;u&#223;erung ab, die Staatsanwaltschaft legte Beschwerde ein und hatte am Landgericht Erfolg. Die Polizisten wurden zur Durchsuchung losgeschickt.</p>
<p>Ist eine solche Durchsuchung bei einem Deliktsverdacht wie &#8220;Beleidigung&#8221; verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig? Alexander Retemeyer, Sprecher der Staatsanwaltschaft Osnabr&#252;ck, sagt f&#252;r diesen Fall &#8220;Ja&#8221;, denn es handele sich nicht um einen kleinen Nachbarschaftsstreit mit b&#246;sen Worten. Die &#8220;Angriffe&#8221; in den Flugbl&#228;ttern seien nicht nur gegen Mitarbeiter des &#246;ffentlichen Dienstes gerichtet gewesen, sondern durch die Verteilung der Schriften in den Heimatorten sei &#8220;Politisches ins Private gezogen&#8221; worden. Das Privatleben sei jedoch &#8220;besonders schutzw&#252;rdig&#8221;, so Retemeyer.</p>
<p>Die Staatsanwaltschaft hoffe, die sichergestellten Sachen schnell auszuwerten, um den oder die Flugblattschreiber identifizieren zu k&#246;nnen. Bis dahin, so sagt Timo Luthmann, k&#246;nne er ohne Computer, Kamera und Unterlagen nicht f&#252;r sein Studium arbeiten.</p>
<p>Immerhin: Die Teilnahme des jungen Studenten am 21. Unabh&#228;ngigen Filmfest Osnabr&#252;ck, das von heute bis zum 15. Oktober stattfindet, ist nicht gef&#228;hrdet. Zusammen mit Tobias Schmidt (ebenfalls Mitglied des Filmkollektivs Kinoki Now!) hat Luthmann den Film &#8220;Der Lagerkomplex - Fl&#252;chtlinge, Bramsche-Hesepe und die Freiwillige Ausreise&#8221; gedreht. Die Polizei hat zwar eine DVD des 100-Minuten-Streifens beschlagnahmt, doch Luthmann hat noch mehr Kopien. Der Film kann also am Freitag, 13. Oktober, 15 Uhr, in der Osnabr&#252;cker Lagerhalle gezeigt werden.</p>
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<p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p>
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		<title>Hausdurchsuchung bei einem Mitglied des Filmkollektivs kinoki now!</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Oct 2006 08:55:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Flucht &amp; Migration]]></category>

		<category><![CDATA[Repression]]></category>

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Am Donnerstag, den 05.10.2006 durchsuchten Mitarbeiter der Osnabr&#252;cker Polizei die Wohnung von Timo Luthmann, einem Mitglied des Filmkollektivs kinoki now!. Dabei wurden Computer, Videokassetten, eine Fotokamera und eine gro&#223;e Anzahl Datentr&#228;ger beschlagnahmt.
Der Grund f&#252;r dieses Vorgehen ist laut Durchsuchungsbeschluss der Verdacht der Beleidigung einer Mitarbeiterin der ZAAB Oldenburg Au&#223;enstelle Bramsche. Der Osnabr&#252;cker Medienstudent soll nach [...]]]></description>
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<p>Am Donnerstag, den 05.10.2006 durchsuchten Mitarbeiter der Osnabr&#252;cker Polizei die Wohnung von Timo Luthmann, einem Mitglied des Filmkollektivs kinoki now!. Dabei wurden Computer, Videokassetten, eine Fotokamera und eine gro&#223;e Anzahl Datentr&#228;ger beschlagnahmt.</p>
<p>Der Grund f&#252;r dieses Vorgehen ist laut Durchsuchungsbeschluss der Verdacht der Beleidigung einer Mitarbeiterin der ZAAB Oldenburg Au&#223;enstelle Bramsche. Der Osnabr&#252;cker Medienstudent soll nach Angaben der Mitarbeiterin eine Flugblattverteilaktion vor ihrem Haus gefilmt haben, welche sie nach ihrem Gef&#252;hl verunglimpft habe. Dabei hat der Beschuldigte jedoch mehrere Zeugen, dass er sich zur Tatzeit an einem anderen Ort aufgehalten hat.</p>
<p>Interessant ist, dass der Antrag auf Hausdurchsuchung in erster Instanz vom Amtsgericht Osnabr&#252;ck abgelehnt wurde. Erst in zweiter Instanz, auf innenpolitischen Druck hin, so wird vermutet, wurde dem Antrag am Osnabr&#252;cker Landgericht stattgegeben.</p>
<p>Die polizeiliche Ma&#223;nahme steht in keinem Verh&#228;ltnis zum wenig stichhaltigen Tatvorwurf und verletzt die Grundrechte des Studenten. Gleichzeit w&#228;chst der Verdacht, dass eine kritische Gegen&#246;ffentlichkeit eingesch&#252;chtert werden soll, da das Filmkollektiv Kinoki Now! die Dokumentation „[Der Lagerkomplex] – Fl&#252;chtlinge, Bramsche-Hesepe und die Freiwillige Ausreise“ (2006) produziert hat, welche am Freitag 13.10.2006 um 15.00 Uhr in der Lagerhalle im Rahmen des Unabh&#228;ngigen Filmfestes Osnabr&#252;ck vorgef&#252;hrt wird. Derzeit steht die Landesregierung mit ihrer Lagerpolitik zunehmend unter Druck, durch vermehrte Proteste in den Lagern Oldenburg und Bramsche.</p>
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